Verschleiß (Gonarthrose)
Anlaufschmerz am Morgen, Schmerzen bei Belastung, oft zunehmende Steifigkeit. Mehr dazu unter Arthrose.
Beschwerden · Knie
Knieschmerzen gehören zu den häufigsten Beschwerden, mit denen Menschen in eine orthopädische Praxis kommen. Die Ursachen sind vielfältig: Manchmal steckt Verschleiß dahinter, manchmal eine Überlastung, manchmal eine Verletzung.
Entscheidend ist, wo genau es weh tut, wann die Schmerzen auftreten und wie sie begonnen haben. Röntgen und Ultraschall sind direkt in der Praxis möglich.
Ursachen
Anlaufschmerz am Morgen, Schmerzen bei Belastung, oft zunehmende Steifigkeit. Mehr dazu unter Arthrose.
Schmerzen an der Gelenkspalte, manchmal mit Einklemmungsgefühl oder Schwellung, nach einer Drehbewegung oder auch schleichend.
Zum Beispiel an der Kniescheibe oder an Sehnenansätzen, häufig bei Sport oder nach ungewohnter Belastung. Mehr unter Unfallchirurgie & Sportmedizin.
Nach Unfällen oder Stürzen, oft mit Instabilitätsgefühl.
Druckschmerz und Schwellung an einer umschriebenen Stelle.
Hüfte oder Rücken können Schmerzen ins Knie übertragen.
Warnzeichen
Nicht jeder Knieschmerz ist dringend. Bei den folgenden Zeichen sollten Sie aber nicht abwarten.
Notfall: Bei starken Beschwerden nach einem Unfall oder bei Warnzeichen wenden Sie sich bitte direkt an die Notaufnahme oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst.
In der Praxis
Am Anfang steht ein ausführliches Gespräch, danach die körperliche Untersuchung. Röntgen und Ultraschall sind direkt in der Praxis möglich, sodass wir Befunde häufig noch im selben Termin ergänzen können.
Wenn eine Kernspintomografie (MRT) sinnvoll ist, überweisen wir Sie an Kollegen. Operationen führen wir selbst nicht durch; wir beraten Sie unabhängig und setzen zuerst auf konservative Behandlung.
Welche Behandlung infrage kommt, hängt von der Ursache ab. Je nach Befund können das zum Beispiel physikalische Maßnahmen, Injektionen (unter anderem mit Hyaluronsäure), Akupunktur oder ACP-Eigenbluttherapie sein. Über Möglichkeiten, Nutzen und Grenzen sprechen wir im persönlichen Gespräch.
Selbsthilfe
Stand: Oktober 2026 · Inhaltlich verantwortlich: Dr. med. Andreas Kochs und Dr. med. Henrik Rode. Die Informationen ersetzen keine ärztliche Untersuchung.
FAQ
Bei den oben genannten Warnzeichen zeitnah, sonst wenn die Beschwerden einige Wochen anhalten, wiederkehren oder Ihren Alltag einschränken.
Nein. Häufig reichen Gespräch, Untersuchung, Röntgen und Ultraschall. Wenn eine Kernspintomografie die Behandlung beeinflusst, überweisen wir Sie an Kollegen.
Ein kurzer, abklingender Muskelkater ist normal. Hält der Schmerz an oder kommt er mit jeder Belastung wieder, lohnt sich die Abklärung.
Ja, das kommt vor. Deshalb untersuchen wir bei Bedarf auch Hüfte und Wirbelsäule.
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